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Aufnahme Gymnasium und ISS

Schulplatz einklagen

 

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Sekundarschule und Gymnasium Berlin 2017/18

Ablehnungsbescheid 2017?

Am 19. Mai 2017 wurden die Aufnahme- und Ablehnungsbescheide für alle Berliner Integrierten Sekundarschulen  und Gymnasien versandt.

 

Wer für die angegebenen Wunschschulen einen Ablehnungsbescheid erhalten hat, kann hiergegen rechtlich vorgehen. Ich bin Spezialist für Schulaufnahmeverfahren ("sog. Schulplatzklagen") in Berlin und kann meinen Mandanten im Rahmen des

 

Widerspruchsverfahrens und / oder eines
→ verwaltungsgerichtlichen Klage- und Eilverfahrens

 

in vielen Fällen zu dem gewünschten Schulplatz verhelfen!

 

Hintergrund:

Zum Schuljahr 2011/12 wurde in Berlin für den Übergang von der Grundschule an die Oberschulen ein neues Schulaufnahmeverfahren eingeführt. An übernachgefragten Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien wird das Auswahlverfahren nach bestimmten Merkmalen / Kriterien durchgeführt. Bei den "normalen" Oberschulen (alle Schulen, an denen kein ein Schulversuch durchgeführt wird und die auch nicht als "Schule besonderer pädagogischer Prägung" eingerichtet sind) wird die Rangfolge in sechs Schritten gebildet:

 

  1. Vorabquote: Vorrang für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (bis zu 4 Plätze pro Klasse)
  2. 10% - Härtefallkontingent ("besondere Härtefälle")
  3. 60% - Kriterienkontingent (von der Schule festgelegte Kriterien, häufig: Durchschnittsnote der Förderprognose)
  4. Geschwistervorrang (Schritt 1): Nicht verbrauchte Plätze des Härtefallkontingents werden an nicht im Kriterienkontingent aufgenommene Geschwisterkinder vergeben
  5. Geschwistervorrang (Schritt 2): Vorrangige Aufnahme aller bis hierhin noch nicht aufgenommenen Geschwisterkinder
  6. bis zu 30% - Loskontingent: Die übrigen Plätze (grds. 30%) werden in einem Losverfahren verlost.
  • Der Vorrang für Geschwisterkinder wurde 2014 neu in das Schulgesetz eingeführt. Die Kinder müssen im gleichen Haushalt leben.

 

Für Schulen, die an einem Schulversuch teilnehmen, für Schulen besonderer pädagogischer Prägung (z. B. Sophie-Scholl-Schule, Europaschulen, MINT-Klassen, Schnelllernerklassen u.a.) und für Gemeinschaftsschulen gelten abweichende Auswahlkriterien.

 

Aufgrund meiner anwaltlichen Spezialisierung auf die Überprüfung dieser Aufnahmeverfahren konnte in den letzten 6 Jahren - also seit Einführung der "neuen" Aufnahmebestimmungen - durch sehr genaue Kontrolle aller maßgeblichen Einzelheiten meinen Mandanten in vielen Fällen zu den gewünschten Schulplätzen verhelfen.

 

Im Widerspruchsverfahren nehmen ich zunächst beim Schulamt eine umfangreiche Akteneinsicht und besprechen das Verfahren sowie mögliche Verfahrensfehler mit dem zuständigen Sachbearbeiter. Stellt das Schulamt den Schulplatz im Rahmen des Widerspruchsverfahrens nicht zur Verfügung, kann beim Verwaltungsgericht Klage erhoben und/oder ein Eilantrag ("einstweilige Anordnung")  gestellt werden.

 

Weitere Informationen zum Aufnahmeverfahren bei Übergang von der Grundschule an die weiterführenden Schulen finden Sie unter

 

» Übergang Oberschule

 

Berlin, 27.05.2016 (ow)