Schulrecht - Rechtsanwalt

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Schulrecht - Rechtsanwalt

Rechtsanwältin Lea Comans

Rechtsanwältin Lea Comans

Ich wurde 1988 in Engelskirchen geboren. Nach dem Abitur im Jahr 2007 folgte im Jahr 2008 das Studium der Rechts­wissen­schaften an der Uni­versi­tät zu Köln, das ich im Jahr 2012 ab­schloss. Anschließend absol­vierte ich den juris­tischen Vor­bereitungs­dienst im Ober­landes­gerichts­bezirk Köln und erwarb im Jahr 2015 mein zweites juris­tisches Staats­examen.

Im Anschluss arbeitete ich als politische Referentin für den Unter­suchungs­ausschuss „Sil­vester­nacht 2015“ im Land­tag Nord­rhein-West­falen in Düssel­dorf.

Seit Januar 2017 bin ich als Rechts­anwältin zugelassen und aus­schließ­lich im Bereich des Verwaltungs­rechts (Schul­recht, Prüfungs­recht, Hoch­schul­recht/­Studien­platz­klagen, Kinder­garten­recht, Beamten­recht) tätig. Im Rahmen meiner anwalt­lichen Tätig­keit bildete das Schul- und Prüfungs­recht, ins­besondere die sogenannte Schul­platz­klage, den Schwer­punkt meiner Tätigkeit.

Daneben bearbeitete ich zahlreiche andere schul­rechtlich Fälle wie beispiels­weise das Vorgehen gegen schulische Ordnungs­maßnahmen, Nicht­ver­setzung, Ruhen der Schul­pflicht und das Nicht­bestehen von Prüfungen.

Auch im Rahmen des hoch­schul­ischen Prüfungs­rechts führte ich bereits eine Vielzahl an Wider­spruchs- und Klage­verfahren, ins­besondere gegen den Bescheid über das End­gültige Nicht­bestehen einer hoch­schul­ischen Prüfung oder der Ex­matri­kulation.

Seit Januar 2019 bin ich in der Kanzlei Werner beschäftigt und freue mich, nunmehr auch den Berliner Eltern, Schü­lern und Schü­lerinnen bei ihren bildungs­recht­lichen Anliegen zur Seite stehen zu dürfen.

Wieso das Schul­recht/Bildungs­recht?

„Sind Sie der Liebe wegen nach Berlin gekommen?“ – werde ich häufig gefragt. In der Tat. Die Liebe zur anwalt­lichen Tätig­keit im Bereich des Schul­rechts hat mich zu diesem Schritt verleitet.

Nach der Liquidation der Sozietät in Köln stand ich vor der Frage, ob ich das Rechts­gebiet wechsele oder meine vertraute Stadt verlasse und die Segel in Richtung eines anderen Hafens setze.

Sie sehen: Ich habe die Segel gesetzt und bin „im Hafen Werner“ eingelaufen.

Meine Leiden­schaft für das Schul­recht/­Bildungs­recht resultiert daraus, dass ich der Auf­fassung bin, dass die Schul­zeit eine sehr prägende Zeit ist. Wenn nicht sogar die Zeit, welche einen Menschen mitunter am meisten prägt.

Ich bin als Schülerin selbst in diverse Situ­ationen geraten, in welcher ich eine gewisse Stärke und Mut beweisen musste. Einen Schul­wechsel habe ich am eigenen Leib erfahren. Schrift­lich „5“ stehen, mündlich hingegen „1“ – diese Diskrepanz ist mir nicht unbekannt. Nachdem die betrof­fene Lehrkraft mir auf mehrere Klä­rungs­ver­suche meinerseits nicht nach­voll­zieh­bar erklären konnte, woraus dieses Ungleich­gewicht resul­tiert, Gespräche keinerlei Früchte trugen, reichte ich sämtliche Klau­suren zur Kon­trolle bei der Schul­aufsicht ein. Das Ergebnis: meine Leistungen wurden weitaus stärker einge­stuft. Manch ein Mit­schüler hielt mich für wahn­sinnig. „Wie kannst du dich so kurz vor dem Abitur mit deinem Lehrer anlegen?“ – fragten sie mich. Ich sah dies nicht eine Art des „Anlegens“, ich sah dies als meine Pflicht gegen Unrecht vor­zugehen und es nicht taten­los hinzunehmen, dass mir ein Dritter derartige Steine in den Weg legt. Die Schul­noten sind nicht einfach nur Noten. Sie haben einen immensen Einfluss auf den weiteren Werdegang eines Menschen, denn für die Zulassung zu zahl­reichen Studien­gängen kommt es auf den Numerus Clausus an.

Frei nach dem Motto: Wenn Worte nicht helfen, dann muss auch mal die Sprache des Angriffs und der Verteidigung im Wege der rechtlichen Möglichkeiten zu Wort kommen.

Keineswegs habe ich – als Tochter einer Lehrerin – eine Ablehnung gegen Pädagogen. Ich bin lediglich der Auffassung, dass es nicht gleichgültig ist welche Schule man besucht. Es zudem nicht zutreffend sein muss, wie manch eine Lehrkraft über die Leistung des Schülers befindet (Problematik des Bewertungsspielraums der Lehrer) und eine gesunde Selbsteinschätzung hinsichtlich der eigenen Leistung manchmal Rückgrat benötigt. Den immensen Einfluss, den Lehrer durch die Vergabe der Schulnoten auf das eigene Leben haben, darf man hinterfragen. Nicht, um dem Lehrer zu schaden oder diesen zu verärgern, sondern weil man eine Vision für sein Leben hat, wie beispielsweise einen bestimmten Studiengang zu studieren. Bevor man von seinem individuellen Traum Abstand nimmt, sollte man hinschauen, ob der Stein auf dem Weg dorthin zu Recht liegt und man ihn vielleicht übersteigen oder beiseitelegen kann.

Gerne stehe ich Ihnen hierbei mit dem erforderlichen Fachwissen, Handlungsfähigkeit, Engagement und Empathievermögen zur Seite und wenn es angezeigt ist auch mit den Worten: „Lassen Sie es ruhen und schließen Sie Frieden.“

Identifikation. Dies ist die Antwort auf die Frage, wieso ich das Bildungs- und Schulrecht gewählt habe.

Ihre Rechtsanwältin
Lea Comans

 

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