Schulrecht - Rechtsanwalt

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Schulwege und Elterntaxis

Das Kind mit dem Auto direkt bis vor die Schule fahren? Das kann gefährlich werden. Und eigentlich sollte es auch nicht notwendig sein. 

Vor ein paar Tagen ging der Fall an einer Friedrichshainer Grundschule durch die Medien: Ein Vater wollte seine Tochter mit dem Auto direkt vor der Tür der Grundschule absetzten. Eine Polizeistreife forderte ihn auf, woanders zu parken. Der Vater weigerte sich. Der Vorfall endete in einer Prügelei, vor den Augen der Tochter. Beide Seiten stellten Strafanzeige wegen Körperverletzung.

Doch nicht nur aus diesem Grund können so genannte Eltern-Taxis gefährlich sein. Gerade in der hektischen Zeit früh morgens auf dem Weg zur Arbeit werden so auch die anderen Kinder gefährdet, die ebenfalls zur Schule gehen. Viel sicherer ist es, sein Kind in einiger Entfernung zur Schule auf einem legalen Parkplatz aussteigen zu lassen, wenn man es überhaupt mit dem Auto zur Schule bringen muss. So kann es den Rest des Weges allein oder mit Freunden gehen. An vielen Schulen kämpfen auch die Schülerinnen und Schüler gegen das morgendliche Chaos vor der Schule. So werden zum Beispiel "Kiss and Go"-Parkplätze eingerichtet, wo man sein Kind morgens sicher aussteigen lassen kann. Oder Eltern organisieren eine " Laufbus-Haltestelle", wo sich die Kinder morgens treffen und dann (mit oder ohne Begleitung eines Elternteils) gemeinsam zu Fuß zur Schule gehen. 

Rein rechtlich sollten "Eltern-Taxis" ohnehin nicht notwendig sein. Nach dem Schulgesetz gilt der Grundsatz der altersangemessenen Schulwege ("kurze Beine, kurze Wege"). Die Einschulungsbereiche von Grundschulen müssen so geschnitten sein, dass das Kind nach einer kurzen Eingewöhnungsphase den Weg zur Schule sicher und allein zu Fuß bewältigen kann. Als grobe Faustregel dafür gelten bis zu 1000 Meter. Eine feste Grenze ist das jedoch nicht, sondern es kommt immer auf den Einzelfall an, ob etwa große Hauptstraßen gekreuzt werden müssen oder der Weg nur durch Nebenstraßen führt. 

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