Schulrecht - Rechtsanwalt

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Schulrecht - Rechtsanwalt

Schülerakte | Klassenbucheintrag | Akteneinsicht

Recht auf Akteneinsicht in Schülerakte u.a. bei Eintrag in das Klassenbuch

Berichtigung der Schülerakte

Nach dem Berliner Schulgesetz sind an den Schulen bestimmte Informationen über Schüler im Schülerbogen, in einer Schülerkartei, im Klassenbuch u. ä. - sogenannte Schülerakte - schriftlich festzuhalten. Die Sammlung, Speicherung etc. solcher Daten ist zunächst einmal sinnvoll, da die Schulen ohne solche Aufzeichnungen ihre Aufgaben nicht erfüllten könnten. In der Schülerakte sind neben allgemeinen Daten wie dem Namen, dem Geburtsdatum und der Anschrift jedoch auch sämtliche gegen den Schüler getroffene Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen - Einträge in das Klassenbuch, mündliche Tadel, schriftliche Verweise, Ausschluss vom Unterricht, Umsetzung in eine Parallelklasse usw. - dokumentiert. Schwierigkeiten können sich insofern ergeben, wenn von der Schule für den Schüler nachteilige und unrichtige Eintragungen in die Schülerakte vorgenommen werden.

Zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommt es häufig, wenn die Aufzeichnungen der Schule im Zusammenhang mit einem Schulwechsel an eine andere Schule weitergegeben werden sollen. Aus Sicht der Schüler und Eltern besteht in solchen Fällen das nachvollziehbare Interesse, die Weitergabe nachteiliger und unzutreffender Informationen an die neue Schule zu verhindern, damit an dieser nicht von vornherein ein falscher negativer Eindruck von dem Schüler entsteht. Bei einem bevorstehenden Schulwechsel ist es daher sinnvoll, eine Akteneinsicht in die von der Schule geführte Schülerakte vorzunehmen, um zu prüfen, ob und ggf. welche unrichtigen und nachteiligen Aufzeichnungen vor einer Weitergabe an die neue Schule gelöscht oder gesperrt werden können.

Um die Weitergabe einer nachteiligen und unrichtigen Schülerakte an die neue Schule zu verhindern, sollte eine Akteineinsicht rechtzeitig vor dem bevorstehenden Schulwechsel durchgeführt werden: Hat die neue Schule erst einmal Kenntnis von den unrichtigen Daten erlangt, ist ein unbelasteter Neuanfang u. U. bereits gescheitert, bevor er überhaupt begonnen hat, da der einmal entstandene "schlechte Eindruck" häufig nicht mehr vollständig beseitigt werden kann.

Ich berate und vertrete Schüler und Eltern in allen Fragen im Zusammenhang mit der Speicherung von Schülerdaten und Eintragungen in die Schülerakte (Klassenbucheintrag) und helfe, einen ggf. bestehenden Anspruch auf Löschung oder Sperrung nachteiliger und unrichtiger Aufzeichungen sowie Berichtigung der Schülerakte gegenüber der Schule durchzusetzen.

Berlin, 29. Oktober 2012 (cd) - zuletzt geändert 17. März 2018 (ow)

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